Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal

Erscheinungstermin 12.03.2018

Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle frü Wohlstand, Wert und Würde des Menschen. Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein arbeitendes Wesen, das ohne Job in eine Krise gerät? Wäre es nicht an der Zeit grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existensweisen des Menschen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken? Beim 21. Philosophicum Lech haben sich Vertreter aus Philosophie, Soziologie und benachbarten Wissenschaften gefragt, wie viel Mut es bedarf, um sich eine Geselllschaft zu denken, in der sich nicht alles um Arbeit dreht.

ISBN 978-3-552-05889-7

Inhalt:

Ludwig Muxel:
Vorwort

Konrad Paul Liessmann:
Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal

Ulrich H.J. Körtner:
Gottesdienst im Alltag der Welt. Geschichte und Zukunft des protestantischen Arbeits- und Berufsethos

Manfred Seel:
Wonnen der Arbeit, Mühen der Faulheit. Über die Trasformation von Tugenden in Laster und Laster in Tugenden

Nassima Sahraoui:
Über das Verhältnis von Arbeit und Muße. Eine Philosophie der Faulheit

Manfred Koch:
Die Austreibung des Faulteufels. Über die neuzeitliche Züchtung des tüchtigen Menschen und die Taugenichtse der modernen Literatur

Sophie Loidolt:
Lust und Frust des animal laborans. Hannah Arendt über die Verfallsformen der vita activa

Ulrich Schnabel:
Die Mußemaschine. Vom Ende der künstlichen Intelligenz

Stephan Lessenich:
Die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus - heute

Wolfgang Mazal:
Die Arbeit geht uns (nicht) aus - zeitlose Antworten finden!

Christoph Bartmann:
Probier´s mal mit Gemütlichkeit. >>Hygge<< und die Flucht aufs eigene Sofa

Wolfgang Ullrich:
Konsum als Arbeit

Franz Schuh:
Laudatio auf Ralf Konersmann

Ralf Konersmann:
Dankesrede

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal
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