Prof. Dr. Hubert Burda

Verleger


Zur Person
Hubert Burda ist seit 1987 alleiniger Gesellschafter und Vorsitzender des Vorstands der Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. KG. Im international tätigen Medienkonzern Hubert Burda Media erscheinen unter anderem über 200 Zeitschriften-Titel, knapp 60 davon in Deutschland. Zu den stärksten Zeitschriften des Hauses zählen BUNTE, ELLE, FREUNDIN, LISA oder DAS HAUS. Unter der Führung von Hubert Burda gelang im Jahr 1993 mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS die erfolgreichste Zeitschriften-Neueinführung in der Geschichte der deutschen Publizistik. Seit 1994 hält Hubert Burda die verlegerische Verantwortung für den Verlag Aenne Burda, den weltweit größten Modeverlag.

Unter der strategischen Führung von Hubert Burda eröffnete sich Hubert Burda Media früher als andere Verlage den Markt der interaktiven elektronischen Medien. Hubert Burda Media gehört heute zu den größten Anbietern deutschsprachiger Inhalte im Internet. Unter dem Dach der börsennotierten TOMORROW FOCUS AG sind erfolgreiche Internet-Firmen gebündelt, darunter "FOCUS Online", einer der größten deutschen General-Interest-Internetdienste. Ihre Internetaktivitäten baut Hubert Burda Media auch durch die Burda Beteiligungs Holding aus, die an Gründer der "New Economy" Risikokapital vergibt. Die im Jahr 2000 gegründete Burda Digital, die vernetzte Business-Lösungen konzipiert, eigene Internetprojekte entwickelt und in zukunftsträchtige Unternehmen im Internet und e-Entertainment investiert, ist ein weiteres Standbein in den Neuen Medien.

Prof. Dr. Hubert Burda ist Präsident des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) und Mitbegründer des European Publishers Council (EPC). Er vergibt den Hermann-Lenz-Preis für deutschsprachige Literatur, Nachfolger des 1975 erstmals vergebenen "Petrarca-Preises". Die von Hubert Burda gegründete Akademie zum Dritten Jahrtausend treibt den interdisziplinären Austausch von Erkenntnissen und Ideen über Zukunftsthemen voran. Hubert Burda ist Vorsitzender des Hochschulrates der Ludwig-Maximilians-Universität, der Wissenschaft und Wirtschaft stärker miteinander vernetzt, Vorsitzender des Beirates der MIT (Agentur für Medien, Informations- und Kommunikaktionstechnologie) und Vorsitzender des Internetbeirats des bayerischen Ministerpräsidenten. Das "Hubert Burda Center for Innovative Communications", ein Institut für Neue Medien, schuf er in der Ben-Gurion-Universität im israelischen Beer Sheva. Engagiert unterstützt Hubert Burda mit den "Partners in Tolerance" Steven Spielbergs Shoah Foundation und die Herausgabe der CD-ROM mit Zeugnissen der Holocaust-Überlebenden. Für seine Verdienste um die deutsch-jüdische Aussöhnung erhielt er im Oktober 1999 die "Interfaith Gold Medaillon" des International Council of Christians and Jews. Im Mai 2001 wurde ihm die Ehrendoktorwürde für seine grossen Verdienste um die Weiterentwicklung der Ben-Gurion-Universität verliehen. Für seine verlegerischen und unternehmerischen Leistungen ist Hubert Burda mit zahlreichen Preisen geehrt worden, darunter mit dem "Europäischen Print Medien Preis". Im Oktober 2001 erhielt er die "Goldmedal Freedom of Speech" des europäischen Verbandes der Kommunikationsagenturen EACA für sein Engagement im Kampf gegen ein EU-Tabakwerbeverbot. Das 1996 an ihn verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde 2002 durch das Große Verdienstkreuz ergänzt.

Zu Burdas 60. Geburtstag am 9. Februar 2000 verlieh der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg während der Einweihung des hochmodernen Redaktions- und Verlagshauses Medien Park dem Verleger den Ehrentitel Professor. Dr. Hubert Burda ist in Kunstgeschichte und Soziologie promoviert. Im Juli 2002 verlieh die Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe die Ehrensenatorwürde an Prof. Dr. Hubert Burda 2002.