Franz Morak
Staatssekretär für Kunst und Medien

Zur Person
Franz Morak, geboren am 25. Mai 1946 in Graz, verheiratet, 2 Söhne

1964 Schauspiel- und Regiestudium an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, anschließend ab 1967 a.o. Hörer am Reinhardtseminar in Wien. Nach einem Engagement in Düsseldorf ab 1968 schauspielerische Tätigkeit am Wiener Volkstheater (u.a. Peter Turrinis "Rozznjogd" und Wolfgang Bauers "Massaker im Hotel Sacher"). 1974 Engagement ans Wiener Burgtheater, Debüt in E. Bonds "Die See" mit Paula Wessely und Ewald Balser. Arbeiten u.a. mit Luca Ronconi, Adolf Dresen, Achim Benning, Thomas Langhoff, Hans Hollmann, Leopold Lindtberg. Auszeichnung mit dem "Albin Skoda Ring" (1988) und der "Kainz Medaille" (1991). 1986 bis 1992 Sprecher der Ensemblevertretung des Burgtheaters. Ab 1980 Produktion von vier LPs/CDs (zusammen mit Peter Wolf und Christian Kolonovits), Autor und Produzent der ORF-Hörkolumne "Minusperspektive" sowie 1986 CD-Aufnahme "Die Dritte Walpurgisnacht" von Karl Kraus. Seit 1990 auch Inszenierungen im Akademietheater ("Sibirien" von Felix Mitterer, sowie Verfilmung dieses Stückes, "Mondfinsternis" von Carol Oates) und Theater in der Josefstadt ( "Vermischte Gefühle", "Besuch bei Mr. Green" von Jeff Baron). Oktober 1994 bis Februar 2000 Abgeordneter zum Nationalrat und Kultursprecher der Österreichischen Volkspartei, sowie ORF-Kurator. 1999 Herausgeber des Sammelbandes "Die organisierte Kreativität. Kulturpolitik an der Wende zum 21. Jahrhundert" zum gleichnamigen Symposion 1999 in Wien. 4. Februar 2000: Angelobung als Staatssekretär für Kunst und Medien im Bundeskanzleramt.