Klaus Thiele-Dormann



Zur Person
Geboren am 10. Jänner 1936 in Hamburg.

Studium der Psychologie, Anglistik und Japanologie in Hamburg und Zürich. Psychologische Lehranalyse und Studium am C.G.Jung Institut Zürich.

Ab 1967 zweijährige psychologische Tätigkeit in Hamburger Gemeinschaftspraxis. Anschließend Beginn der Tätigkeit als freier Autor, Übersetzer und Journalist in Hamburg und Zürich. Erzählungen, Hörspiele, Gedichte, Journalistische Mitarbeit bei Spiegel, Zeit, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Tagesanzeiger Zürich u.a.

Seit 1971 ständiger freier Mitarbeiter beim NDR Fernsehen und Hörfunk. Dokumentationen zu psychologischen Themen (z.B.: 3-teilige Serie “Geschichte der Psychiatrieł, 3-teilige Serie zu psychotherapeutischen Behandlungsmethoden) und zu allgemeinen kulturellen Themen. Freie Mitarbeit auch bei Radio Bremen, beim Westdeutschen und beim Bayerischen Rundfunk.

Wichtige Publikationen (Auswahl):
Unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Zur Psychologie des Klatsches. Claassen. Düsseldorf 1975.

Schwatzende Zungen, lüsterne Ohren. Tb. München 1988.

Schmerz – Zur Kulturgeschichte des Leidens. München 1989.

Intuition – Göttlicher Funke oder unbewusster Datenspeicher? Hamburg 1990.

Abschied vom Gewissen? Hamburg 1991.

Valentinstag (Anthologie). Frankfurt 1992.

Hetären, Kurtisanen, Mätressen. Hamburg 1993.

Der Charme des Indiskreten – Kulturgeschichte des Klatsches. Düsseldorf 1995.

Europäische Kaffeehauskultur. Artemis & Winkler. Düsseldorf 1997.

Kurtisanenfreund und Fürstenplage: Pietro Aretino. Düsseldorf 1998.

Die gekrönte Venusfrucht – Geschichten um den Granatapfel (Hg.) München 1999.

Ruhm und Unsterblichkeit. Stuttgart/Weimar 2000.

Venedig und die Dichter. Artemis & Winkler. Düsseldorf – in Vorbereitung.



Hinweis:

Etliche Publikationen von Klaus Thiele-Dohrmann sind ins Chinesische, Japanische, Koreanische, Polnische, Italienische und Niederländischer übersetzt worden.





Thesen zum Vortrag

Ruhm und Unsterblichkeit. Zur Geschichte eines Menschheitstraumes.

Seit ältesten Zeiten träumen Menschen von Ruhm und Unsterblichkeit. In der Antike galt Berühmtheit als Geschenk der Götter. Doch im Laufe der Jahrtausende hat der Ruhm sein Gesicht verändert. Im Zeitalter der Quoten - berechnenden Massenmedien wird er nicht mehr als Himmelsgabe betrachtet, sondern scheint eine beliebig manipulierbare Größe geworden zu sein.