Prof. Dr. Simone Dietz



Zur Person
Geboren 1959. Professorin für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1979 – 1985 Studium der Philosophie, Germanistik, Politischen Wissenschaft und Informatik an der Universität Hamburg; 1985 – 1989 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Herbert Schnädelbach; Stipendiatin der Universität Hamburg; 1990 Promotion zum Thema 'Lebenswelt und System als Ort und Perspektive. Untersuchungen zur Gesellschaftstheorie von Jürgen Habermas'. 1990 – 1991 Lehrbeauftragte an den Universitäten Lüneburg und Hamburg; Wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Frauenweiterbildung an der Universität Hamburg. 1991 – 1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsschwerpunkt "Theorie politischer Institutionen"; Landtagsabgeordnete der Freien und Hansestadt Hamburg. 1992 – 2000 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Philosophie der Universität Rostock; 2001 Habilitation zum Thema ,Der Wert der Lüge. Über das Verhältnis von Sprache und Moral'; 2001 – 2003 Privatdozentin am Institut für Philosophie der Universität Rostock; seit 2003 Professorin für Philosophie an der Universität Düsseldorf.


Arbeitsgebiete:
Sozialphilosophie, Politische Philosophie, Kulturphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie und Philosophische Anthropologie

Forschungsschwerpunkte:
Medien und Gesellschaft. Die normative Dimension von Lüge und Vertrauen. Menschenrechte.

Wichtige Publikationen (Auswahl):
Die Kunst des Lügens. Eine sprachliche Fähigkeit und ihr moralischer Wert. Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003
Der Wert der Lüge. mentis Verlag, Paderborn 2002
Lebenswelt und System. Widerstreitende Ansätze in der Gesellschaftstheorie von Jürgen Habermas. K&N, Würzburg 1993
Immanuel Kants Begründungen des Lügenverbots. In: Rochus Leonhardt/Martin Rösel (Hg.): Dürfen wir lügen? Beiträge zu einem aktuellen Thema. Neukirchen-Vluyn 2002
Was ist gerecht? In: Pitz, G./Siller, P. (Hg.): Zukunft der Programmpartei. Politik zwischen Programmatik und Pragmatik. Baden-Baden 2002
Die Formalität des Rechts und der integrative Begriff der Gerechtigkeit. In: Christensen, B. (Hg.): Wissen Macht Geschlecht. Philosophie und die Zukunft der 'condition féminine'. IX. Symposium der Internationalen Assoziation von Philosophinnen. Zürich 2002
Recht, Lügen und Moral. In: Schulz, L. (Hg.): Verantwortung zwischen materialer und prozeduraler Zurechnung. Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie Beiheft 75, Stuttgart 2000, 83-100
Die Bürgerlichkeit der Vernunft: Orientierung durch Zivilcourage. In: Dietz, S./ Hastedt, H./ Keil, G./ Thyen, A. (Hg.): Sich im Denken orientieren. Frankfurt am Main 1996, 140-155
Die Lüge von der "Auschwitzlüge" - Wie weit reicht das Recht auf freie Meinungsäußerung? Kritische Justiz 28 (1995) 2, 210-222
Die Legitimationsmacht der Öffentlichkeit: Die öffentliche Meinung der Mediendemokratie. In: Göhler, G. (Hg.): Macht der Öffentlichkeit - Öffentlichkeit der Macht. Baden-Baden 1995, 115-131
Die Technisierung der Lebenswelt. In: Schefe, P./Hastedt, H./Dittrich, Y./Keil, G. (Hg.): Informatik und Philosophie. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1993, 315-324

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/dietz/dietz.html
dietz@phil-fak.uni-duesseldorf.de