Prof. Dr. Reinhard Merkel




Zur Person

Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie im Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hamburg. Seit Ende November 2003 ist er Mitglied in der Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin" (Themengruppe „Ethik in der biowissenschaftlichen und medizinischen Forschung") des Deutschen Bundestages.

Geb. 1950. Studium der Rechtswissenschaft, der Philosophie und der Literaturwissenschaft in Bochum, Heidelberg und München. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für internationales Sozialrecht, München, Assistent am Institut für Rechtsphilosophie, München. 1988 - 1990 Redakteur der Wochenzeitung "Die Zeit" (Feuilleton), 1991 Jean-Amery-Preis für Essayistik, 1993 Promotion (München), 1997 Habilitation (Frankfurt/M.), 1998 Rufe an die Universitäten Bielefeld und Rostock; 1999 Hamburg seit SS 2000 Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg.

Forschung - Projekte und Gebiete:

Dogmatik des Strafrechts / Rechtsphilosophische Grundlagenforschung; Rechtsethik; Theorien der Gerechtigkeit / Recht und Ethik in der Medizin / Politische Philosophie und Völkerstrafrecht.

Wichtige Publikationen (Auswahl):

Strafrecht und Satire im Werk von Karl Kraus, 1994, Taschenbuchausgabe 1997 ("Juristisches Buch des Jahres" 1996).

Zur Debatte über Euthanasie (Hrsg. zusammen mit R. Hegselmann), 1991.

"Zum Ewigen Frieden" - Grundlagen, Aktualität und Aussichten einer Idee von Immanuel Kant

(Hrsg. zusammen mit R. Wittmann), 1996.

Der Kosovo-Krieg und das Völkerrecht (Hrsg.), 2000.

"Früheuthanasie" - Rechtsethische und strafrechtliche Grundlagen ärztlicher Entscheidungen über Leben und Tod in der Neonatalmedizin, 2001.

Forschungsobjekt Embryo. Verfassungsrechtliche und ethische Grundlagen der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen), 2002.

Aufsätze zum Strafrecht, zur Philosophie, Rechtsphilosophie und Literatur.

 

r-merkel@jura.uni-hamburg.de

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