Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann



Zur Person

 Professor am Institut für Philosophie der Unversität Wien, wissenschaftlicher Leiter „Philosophicum Lech“.

geb. 1953 in Villach, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien, 1976 Magisterium, 1979 Promotion, 1989 Habilitation. Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit 1997 wissenschaftlicher Leiter des "Philosophicum Lech" und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay Verlag, 1997-2002 Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, seit 2001 Mitglied des Kuratoriums des Europäischen Forum Alpbach, seit 2002 Leiter des "Friedrich-Heer-Arbeitskreises" der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und Herausgeber der Werke Friedrich Heers im Böhlau-Verlag. Seit Oktober 2004 Studienprogrammleiter für Philosophie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1996; Kulturpreis der Stadt Villach 1998, Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels 2003, Auszeichnung zum "Wissenschafter des Jahres 2006"


Wichtige Publikationen (Auswahl):
  • Ästhetik der Verführung. Kierkegaards Konstruktion der Erotik aus dem Geiste der Kunst. Frankfurt/Main: Hain-Verlag, 1991
  • Ohne Mitleid. Zum Begriff der Distanz als ästhetische Kategorie mit ständiger Rücksicht auf Theodor W. Adorno. Wien: Passagen-Verlag, 1991
  • Karl Marx *1818 +1989. Man stirbt nur zweimal. Wien: Sonderzahl-Verlag, 1992 (2. Auflage 1993)
  • Kierkegaard - Zur Einführung. Hamburg: Junius, 1993; 2. Auflage 1999; 3. Auflage 2003
  • Der Aufgang des Abendlandes. Eine Rekonstruktion Europas. Wien: Sonderzahl-Verlag, 1994
  • Der gute Mensch von Österreich. Essays 1980-1995. Wien: Sonderzahl-Verlag, 1995 (2. Auflage 1996)
  • Philosophie der modernen Kunst. Wien: WUV-Universitätsverlag, 1993 (2. erweiterte Auflage 1994, 3. Aufl. 1998, UTB-Ausgabe 1999, 2. Aufl. der UTB-Ausgabe 2000, tschechische Übersetzung 2000)
  • Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben. Vorlesungen zur Einführung in die Philosophie 1. Wien: WUV- Universitätsverlag, 1997 (2. Auflage 1998, niederländische Übersetzung 1999)
  • Die großen Philosophen und ihre Probleme. Vorlesungen zur Einführung in die Philosophie 2. Wien: WUV- Universitätsverlag, 1998 (2. Auflage 1999, niederländische Übersetzung 2000, UTB-Ausgabe 2001, 2. und 3. Auflage der UTB-Ausgabe 2003)
  • Philosophie des verbotenen Wissens. Friedrich Nietzsche und die schwarzen Seiten des Denkens. Wien: Zsolnay, 2000 (2. Auflage 2000, 3. Auflage 2002)
  • Günther Anders. Philosophie im Zeitalter der technologischen Revolutionen. München: Beck, 2002
  • Kitsch! oder warum der schlechte Geschmack der eigentlich gute ist. Wien: Brandstätter, 2002
  • Reiz und Rührung. Über ästhetische Empfindungen. Wien: WUV 2003
  • Spähtrupp im Niemandland. Kulturphilosophische Erkundungen. Wien: Zsolnay 2004
  •  Ästhetik der Verführung (2005)
  • Die Insel der Seligen (2005)
  • Theorie der Unbildung (2006)
  • Zukunft kommt. Über säkulare Heilserwartungen und ihre Enttäuschung (2007)

Hörfunkreihe:

  • Denken und Leben. Annäherungen an die Philosophie in biographischen Skizzen. 5-teilige ORF-CD-Edition, Wien 1999 (2. und 3. Auflage 2000)
  • Denken und Leben II. Annäherungen an die Philosophie in biographischen Skizzen. 4-teilige ORF-CD-Edition, Wien 2000 (2. Auflage 2000)
  • Denken und Leben III. Annäherungen an die Philosophie des 20. Jahrhunderts in biographischen Skizzen. 5-teilige ORF-CD-Edition, Wien 2001

Herausgeberschaften (Auswahl):

  • Publikationsreihe Philosophicum Lech 1 - 10 (1998 bis 2007)
    Wien München: Zsolnay,
  • Das Millennium. Essays zu tausend Jahren Österreich. Wien: Sonderzahl, 1996 (gem. mit Gernot Heiß).
  • Die Dichter und das Denken. Wechselspiele zwischen Literatur und Philosophie. Wien: Zsolnay 2004 (gem. mit Klaus Kastberger)

 

konrad.liessmann@univie.ac.at