Dr. Robert Menasse




Zur Person

geb.1954 in Wien und auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina. Promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den "Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb". Menasse lehrte anschließend sechs Jahre - zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie - an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.

Preise

1989 Literaturförderpreis der Stadt Wien

1991 Heimito-von-Doderer-Preis

1992 Förderpreis Literatur des Hans-Erich-Nossack-Preises

1993 Berliner Künstlerprogramm des DAAD

1994 Marburger Literaturpreis; Preis der Alexander-Sacher-Masoch-Stiftung

1995 Förderpreis des österreichischen Würdigungspreises für Literatur

1996 Hugo-Ball-Preis

1998 Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik

1999 Grimmelshausen-Preis

2002 Marie-Luise-Kaschnitz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing

2002 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg

2002 Lion-Feuchtwanger-Preis

2002 Joseph-Breitbach-Preis

2003 Erich-Fried-Preis


Wichtige Publikationen (Auswahl):
  • Sinnliche Gewißheit. Roman. Rowohlt, Reinbek 1988.

    Die sozialpartnerschaftliche Ästhetik. Essays zum österreichischen Geist. Sonderzahl, Wien 1990

    Selige Zeiten, brüchige Welt. Roman. Residenz, Salzburg, Wien 1991.

    Das Land ohne Eigenschaften. Essay zur österreichischen Identität. Sonderzahl, Wien 1992.

    Phänomenologie der Entgeisterung. Geschichte vom verschwindenden Wissen. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1995.

    Schubumkehr. Roman. Residenz, Salzburg, Wien 1995.

    Hysterien und andere historische Irrtümer. Nachw.: Rüdiger Wischenbart. Sonderzahl, Wien 1996.

    Mit Elisabeth und Eva Menasse: Die letzte Märchenprinzessin. Ill.: Gerhard Haderer. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1997.

    Mit Elisabeth und Eva Menasse: Der mächtigste Mann. Ill.: Kenneth Klein. Deuticke, Wien, München 1998.

    Dummheit ist machbar. Begleitende Essays zum Stillstand der Republik. Sonderzahl, Wien 1999.

    Erklär mir Österreich. Essays zur österreichischen Geschichte. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2000.

    Die Vertreibung aus der Hölle. Roman. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2001.

    Das war Österreich. Gesammelte Essays zum Land ohne Eigenschaften. Hrsg. v. Eva Schörkhuber. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2005.

    Das Paradies der Ungeliebten. Politisches Theaterstück. Uraufführung 7.Okt. 2006 im Staatstheater Darmstadt.

    Don Juan de La Manche oder die Erziehung der Lust. Roman. Suhrkamp. Frankfurt/Main. Geplante Erscheinung: 13.08.2007.


  • http://www.suhrkamp.de/autoren/autor.cfm?id=3213
    tigertriste@menasse.at