Franz Schuh erhält den TRACTATUS,
hoch dotierter Essay-Preis des Philosophicum Lech

Franz Schuh, dem Wiener Literaten und Philosophen wurde im Rahmen des Philosophicum Lech der TRACTATUS verliehen. Der neu ins Leben gerufene und mit 25.000 Euro bestens dotierte Essay-Preis würdigt herausragende kulturphilosophische Publikationen.

Als erstem Preisträger wurde dem Wiener Kulturpublizisten Franz Schuh am 18. September im Rahmen des renommierten Philosophicum Lech der TRACTATUS verliehen. "Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Oeuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen", zitierte die Züricher Philosophin Ursula Pia Jauch in ihrer Laudatio das Urteil der Jury. Sein zuletzt erschienenes Werk "Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst" werde in vorzüglicher Weise den Kriterien des TRACTATUS gerecht, philosophische Fragen im erweiterten Sinne ambitioniert und doch einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu diskutieren und damit einen wertvollen Beitrag zu Debatten von öffentlichem Interesse zu liefern.

Von einem "außergewöhnlichen Werk eines außergewöhnlichen Autors" sprach im Rahmen der feierlichen Verleihung auch der Obmann des Vereins Philosophicum Lech Dr. Guntram Lins, der zudem auf das wahre Mäzenatentum des anonym bleibenden Sponsors verwies. Die auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro hoch dotierte Auszeichnung wird künftig beim alljährlich im Spätsommer stattfindenden Philosophicum Lech vergeben, das sich als herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat. In der launigen Laudatio von Ursula Pia Jauch als "eine Art Woodstock der Philosophie" tituliert, betonte auch Preisträger Franz Schuh: "Ich danke der Gemeinde Lech grundsätzlich für das Philosophicum!" Auf Günther Anders rekurrierend, verwies der gegenüber Lob höchst skeptische Franz Schuh in seiner Dankesrede auf eine zu pflegende Haltung, nämlich "sich nur von jenen ehren zu lassen, die man selbst ehrt".






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Presse / PR
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Franz Schuh erhält den TRACTATUS,
hoch dotierter Essay-Preis des Philosophicum Lech

Erstmals wird der mit 25.000 Euro dotierte „TRACTATUS“, Essay-Preis des Philosophicum Lech, vergeben. Preisträger ist der österreichische Kulturpublizist, Essayist und Philosoph Franz Schuh.

„Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Oeuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen“, so die Schweizer Philosophin Ursula Pia Jauch – neben Rüdiger Safranski und dem österreichischen Journalisten Helmut A. Gansterer Jurymitglied des „TRACTATUS“. Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom „Philosophicum Lech“ ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2009 erstmals vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung eines privaten Sponsors zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.

„Ausgezeichnet werden herausragende kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich diskutieren“, erläutert Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Originalität des Denkansatzes, sprachliche Gestaltung und Relevanz des Themas als Kriterien stehen im Schaffen des Preisträgers, exemplarisch auch in seinem jüngsten Werk „Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst.“ außer Frage, das 2008 im Zsolnay Verlag erschienen ist. Der Kulturpublizist Franz Schuh versteht, das scheinbar Abseitige, philosophischen Diskurs sowie fundamentale Fragen zu Gesellschaft und „Allzumenschlichem“ in präziser, oft verblüffender Gedankenabfolge zu vereinen.

Die Verleihung des TRACTATUS erfolgt am 18. September 2009, um 21:00 Uhr im Rahmen des  Philosophicum Lech (16. – 20. 9. in Lech am Arlberg), das heuer unter dem Motto „Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und Zerstörung“ steht. Für eine facettenreiche, höchst aktuelle Thematisierung in Vorträgen und öffentlicher Diskussion werden wieder renommierte Philosophen, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaftler garantieren. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der „TRACTATUS“ ganz dem Selbstverständnis des Philosophicum Lech, das sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.


Weitere Informationen unter www.philosophicum.com und www.lech-zuers.at




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Ambitionierte Auszeichnung für brillanten Essayisten
Franz Schuh erhält den TRACTATUS, Essay-Preis des Philosophicum Lech

Erster Preisträger des mit 25.000 Euro dotierten TRACTATUS, Essay-Preis des Philosophicum Lech, ist der österreichische Kulturpublizist, Essayist und Philosoph Franz Schuh. In seinem zuletzt im Zsolnay Verlag erschienenen Werk ?Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst? gelang ihm ein weiteres Bravourstück an analytischer Schärfe, scharfer Ironie, ironischer Selbstspiegelung und sprachlichem Schliff? schlicht die hohe Kunst des Essays

Als „Equilibrist der Sprache“ (Thomas Rothschild) oder als „eine freundliche Denkmaschine und einer der letzten Allround-Gelehrten" (Die Zeit) sowie als „eine Schreibkraft, so unerbittlich wie der beste Ernst Jandl“ (Neue Zürcher Zeitung) wurde er schon bezeichnet und in einem Atemzug mit österreichischen Größen der Essayistik wie Karl Kraus, Alfred Polgar, Anton Kuh oder Egon Friedell genannt. Franz Schuh, unbestechlicher Analytiker des „Allzumenschlichen“ – nicht zuletzt seiner selbst – und Meister der subtilen Ironie erhält den TRACTATUS, den mit 25.000 Euro dotierten Essay-Preis des Philosophicum Lech, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wird.

Spätestens seit seinem Opus Magnum "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche", für das er 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik erhielt, ist der promovierte Philosoph, Kritiker und Feuilletonist (u. a. für „Die Zeit“), Kulturpublizist und Essayist einem breiteren Publikum bekannt. Nicht überraschend für Kenner und damit meist eingefleischte Bewunderer seines intellektuellen Kosmos und seiner sprachlichen Brillanz, widmet sich Franz Schuh mit „Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst“ ein weiteres Mal in unvergleichlicher, höchst einprägsamer Weise der Kunst „des Entwickelns der Gedanken vor den Augen des Lesers“.

Bei dem vieldeutigen, mit Selbstkritik und -ironie gespickten Frage-Antwort-Spiel zwischen Franz Schuh und Franz Schuh handelt es sich weniger um Memoiren im Sinne autobiographischer Erinnerungen und Denkwürdigkeiten als vielmehr um „eine Art Memorieren, ein Rekapitulieren des Fragwürdigen“, wie der Autor schon im Vorwort Doppelsinn und das oft Doppelbödige seiner Reflexionen anklingen lässt. Wie kein anderer versteht es der begnadete Essayist, das scheinbar Abseitige, philosophischen Diskurs und menschlich wie gesellschaftlich existenzielle Fragen in genauso präziser wie verblüffender Gedankenabfolge, lustvoll lavierend zu vereinen.

„In seiner Person findet sich eine heute selten gewordene Verbindung von Esprit und Wort; von philosophischer Tiefenschärfe und milder Menschlichkeit bei zugleich messerscharfer Sprache“, so die Schweizer Philosophin Ursula Pia Jauch, die gemeinsam mit Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski sowie dem österreichischen Journalisten und Autor Helmut A. Gansterer die Jury des „TRACTATUS“ stellt. Zudem, so Jauch weiter, habe „Franz Schuh in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen Œuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen“.

Damit wird der Autor ganz dem Anspruch des „TRACTATUS“ gerecht, herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsprosa oder philosophischen Essayistik zu würdigen. Ein Metier, das diesbezüglich im Vergleich zur Bellestristik bis dato spärlich bedacht wurde – sieht man vom Sigmund-Freud-Preis, dem Jean-Améry-Preis und dem Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse ab.
„Mit der Prämierung soll über hervorstechende Publikationen auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen verlässlich Auskunft gegeben werden“, wie der Philosoph Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des „Philosophicum Lech“ unterstreicht.

Angeregt wurde der „TRACTATUS“ von Schriftsteller Michael Köhlmeier, der gemeinsam mit dem Bürgermeister von Lech am Arlberg, Ludwig Muxel schon die Idee zum Philosophicum hatte. Mit 25.000 Euro ist er dank der großzügigen Unterstützung eines privaten Sponsors einer der höchstdotierten Buchpreise im deutschen Sprachraum. Ist ein deklariertes Ziel, durch die Auszeichnung das Renommee des Prämierten zu steigern, wirkt Letzteres auf den Status des „TRACTATUS“ zurück, verweist Köhlmeier auf die Wechselwirkung, sprich die „doppelte Ehre“. Bei der Juryentscheidung sollen insbesondere die Originalität des Denkansatzes, der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas Berücksichtigung finden.

„Prämiert werden deutschsprachige Publikationen, die der Form des Essays oder des essayistisch orientierten Sachbuchs verpflichtet sind und philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und doch einem breiteren Publikum verständlich diskutieren“, erläutert Konrad Paul Liessmann. Der Essay-Preis möchte sich als ein Beitrag zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen begreifen, was ganz der Grundintention des Philosophicum Lech entspricht. Es gilt, zentrale Themen der Zeit zu analysieren, neue Perspektiven zu entwerfen, diskussionswürdige Deutungen und innovative Interpretationen zu bieten.

Unter selbigen Vorzeichen wird sich das Philosophicum Lech vom 16. – 20. September dem Thema „Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und Zerstörung“ widmen. Das bereits im Titel anklingende Spannungsfeld reicht von der „Reflexion des Schönen in der Antike“ bis zur modernen Attraktivitätsforschung, von „Sexualität, Technik, Sprache, Kunst“ über das „Bild der ‚schönen‘ Alpen zwischen Bewunderung und Langeweile“ bis hin zur „sozialen Macht des Schönen“. Zur facettenreichen, höchst aktuellen Auseinandersetzung in Vorträgen und anschließender Diskussion sind wieder renommierte Philosophen, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaftler geladen.

Im Rahmen des Philosophicum Lech wird am 18. September 2009, um 21:00 Uhr auch die feierliche Verleihung des „TRACTATUS“ an Franz Schuh erfolgen, die Laudatio hält Ursula Pia Jauch. „Von weither winken Diderots ‚Jacques le Fataliste‘ und Nietzsches ‚Menschliches, Allzumenschliches‘; auch sie philosophische Selbstgespräche für freie Geister, die der Zeit den Puls gefühlt und den in ihr lebenden Menschen geistige Nahrung gespendet haben“, charakterisiert sie die „Memoiren“. Als herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung längst etabliert, folgt das Philosophicum Lech mit der Initiative des „TRACTATUS“ nicht zuletzt seiner Verantwortung.







Tractatus – Der Essaypreis des Philosophicum Lech

Am 5. Mai luden die Gemeinde Lech und der Verein Philosophicum Lech zu einer Pressekonferenz ins Café Landtmann in Wien, um den „TRACTATUS“ vorzustellen - den Essaypreis des Philosophicum Lech, der in dessen Rahmen im September erstmals zur Verleihung kommen wird. Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Autor Michael Köhlmeier und Jurymitglied Helmut A. Gansterer präsentierten den versammelten Medienvertretern Idee und Intention des hoch dotierten Preises.

Während für den Bereich der Belletristik im deutschsprachigen Raum zahlreiche Preise existieren, die, unterschiedlich hoch dotiert und mit unterschiedlichem Renommee ausgestattet, vielfältige Möglichkeiten der Prämierung herausragender Leistungen bieten, gibt es nur wenige entsprechende Auszeichnungsmöglichkeiten für Wissenschaftsprosa oder philosophische Essayistik. Sieht man vom Sigmund-Freud-Preis, dem Jean-Améry-Preis und dem Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse ab, gibt es nur mehr wenig Möglichkeiten der Prämierung überragender Publikationen auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen.

Das Philosophicum Lech, das sich in den letzten Jahren als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etablieren konnte, möchte diesen Mangel im Rahmen seiner Möglichkeiten beheben und ruft deshalb den "Tractatus" ins Leben – einen mit € 25.000.- dotierten Preis für philosophische Essayistik, der jährlich vergeben werden soll. Prämiert werden sollen damit herausragende deutschsprachige Publikationen, die philosophische Fragen im weiteren Sinn ambitioniert und doch verständlich diskutieren, der Form des Essays oder des essayistisch orientierten Sachbuchs verpflichtet sind, zentrale Themen der Zeit analysieren, neue Perspektiven entwerfen, weiterführende und diskussionswürdige Deutungen der Krisen und Konflikte der Gegenwart oder innovative Interpretationen vergangener Denk- und Lebensformen bieten und damit insgesamt einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen, niveauvollen Debatte von öffentlichem Interesse liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

Der Essaypreis des Philosophicum Lech möchte sich als ein Beitrag zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen begreifen, die Verleihung dieses Preises sollte zu einer Auszeichnung werden, die verlässlich über höchste Qualität in diesen Bereichen Auskunft gibt. Im Wesentlichen sollen deshalb Arbeiten aus den Bereichen des philosophisch-kulturwissenschaftlichen Essays prämiert werden, wobei die Grenzen zu sozial- und naturwissenschaftlichen Fragestellungen mitunter fließend sein können. Die Nominierung der preiswürdigen Publikationen und die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine hochkarätige Jury, der die Philosophin Ursula Pia Jauch (CH), der Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski (D) und der Journalist und Autor Helmut A. Gansterer (A) angehören. Ende Juni 2009 wird bei einem Jury-Treffen in Lech unter der Moderation von Konrad Paul Liessmann der Preisträger ermittelt werden, während die feierliche Verleihung am 18. September 2009 im Rahmen des Philosophicum Lech stattfinden wird. Prämiert werden ausschließlich bereits erschienene Bücher. "Tractatus – der Essaypreis des Philosophicum Lech" wird durch eine großzügige Unterstützung eines privaten Sponsors ermöglicht.



Information

Mag. Lisa-Maria Beck
lisa-maria.beck@lech-zuers.at
+43 (0) 5583 2161 229