Univ. Prof. Dr. Ursula Pia Jauch
Ursula Pia Jauch

Univ. Prof. Dr. Ursula Pia Jauch

Dozentin für Philosophie an der Universität Zürich 

Biografie
- geboren am 16. März 1959 in Zürich, Schweizerin (Heimatorte Zürich u. Luzern)
- 1979 Matura Typus B an der Kantonsschule Baden, AG
- 1979-84 Studium an der Universität Zürich (Hauptfach Philosophie; Nebenfächer Linguistik und Ältere Deutsche Literatur)
- 1984 Studienabschluss lic.phil. I bei Prof. Dr. Hermann Lübbe (Bernard Mandeville und die Dar¬stellung des Geistes des Kapitalismus)
- 1988 Promotion zum Dr. phil. I bei Prof. Dr. Helmut Holzhey (Dissertation: Immanuel Kant zur Geschlechterdifferenz. Aufklärerische Vorurteilskritik und bürgerliche Geschlechtsvormundschaft)
- 1987-1991 Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Zürich (Prof. Dr. Helmut Holzhey); Assistenz sowie Durchführung eigener Lehrveranstaltungen
- 1989-1991: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik der Universität Zürich; Assistenz sowie Durchführung von Lehrveranstaltungen
- seit 1989 freie Mitarbeiterin für Philosophie bei der Neuen Zürcher Zeitung
- 1991-1992 Forschungsaufenthalt / Scholarship am Getty Center for the History of Art and the Huma¬nities, Santa Monica/USA
- 1992-1996 eigenes Forschungsprojekt (Habilitation) im Rahmen des Schweizerischen Nationalfonds und des Philosophischen Seminars der Universität Zürich zu Julien Offray de la Mettrie: Denken an der Nahtstelle zwischen Mensch, Maschine und Ästhetik
- 1993-1998: Mitglied (Philosophie) der Expertenkommission im NFP 35 (Frauen in Recht und Gesellschaft) des Schweizerischen Nationalfonds
- 1996: Habilitation (Jenseits der Maschine. Philosophie, Ironie und Ästhetik bei Julien Offray de La Mettrie,1709-1751)
- WS 96/97: Ernennung zur Privatdozentin für „Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der kulturhistorischen Fragestellung“ an der Universität Zürich 
- seit 1999 regelmäßige Teilnahme als Expertin / Philosophin an der Sendung „nachtstudio“ im ZDF
- WS 2003 Ernennung zur Titularprofessorin durch die Universität Zürich
- Oktober 2002 – Oktober 2005 eigenes Forschungsprojekt im Rahmen des Schweizerischen Nationalfonds: „Hinter Masken: Literarische Strategien der klandestinen Philosophie 1720 – 1770“ 
- Dezember 2005 Berufung an das „Wissenschaftskolleg zu Berlin“ als Wissenschaftliches Mitglied (fellow) für das Akademische Jahr 2006/07
- seit Januar 2006 regelmäßige Teilnahme als Philosophin in der Sendung „Sternstunde Philosophie“ des Schweizer Fernsehens

Arbeitsgebiete
Kulturgeschichte und –wissenschaft der Gegenwart, Philosophie des 18. Jahr¬hunderts, Ideengeschichte der Aufklärung, Ästhetik, Kulturanthropologie, Kulturphilosophie, Philosophie der Kunst, Philosophie der Ge¬schlechterdifferenz, Damenphilosophie und Exzentrik im 18. Jahrhundert

Buchveröffentlichungen

(Auswahl)
Immanuel Kant zur Geschlechterdifferenz. Aufklärerische Vor¬urteilskritik und bürger¬liche Geschlechtsvormundschaft. Passagen Verlag, Wien 1988. 244 Seiten (2. Aufl. 1988, übersetzt ins Japanische 2004)
Damenphilosophie & Männermoral. Von Abbé de Gérard bis Marquis de Sade. Ein Versuch über die lächelnde Vernunft. Passagen Verlag, Wien 1990. 216 Seiten, 29 Abb. (2. Aufl. 1991; übersetzt ins Spanische 1995)
Beat Fidel Zurlauben. Söldnergeneral & Büchernarr. 1720-1799. Verlag Neue Zürcher   Zeitung, Zürich 1999. 253 S., 25 Abb.
Homo ludens. Der Mensch, ein Spieler. Publikation in der Schriftenreihe der Bank Vontobel. Zürich, Oktober 2001, 94 S.
Franz Blei: Erzählung eines Lebens. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Ursula Pia Jauch. Zsolnay-Verlag, Wien 2004, 523 S., 7 Abb.
Experiment, Verschwendung, Kapriole. Ein Blick ins 18. Jahrhundert. In: Mozart. Experiment Aufklärung im Wien des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Essayband zur Mozart-Ausstellung. Hatje Cantz-Verlag, Ostfildern 2006. S. 23 – 27

Gemeinde Lech am Arlberg Logo
Philosophicum Thema 2012
Magna-Logo