o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Karlheinz Töchterle (Credit: Leonhard Hilzensauer)

o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Karlheinz Töchterle

Karlheinz Töchterle, geboren 1949 in Brixlegg, Tirol, studierte Klassische Philologie und Germanistik an der Universität Innsbruck. Studienaufenthalte führten ihn an die Universitäten Konstanz und Padua. Töchterle habilitierte sich 1986 in Klassischer Philologie, er hatte Gastprofessuren an den Universitäten Graz und München. 1997 folgte die Berufung auf ein Ordinariat für Klassische Philologie an seiner Heimatuniversität. 2000 wurde er an der Universität Innsbruck Leiter des Institutes für Sprachen und Literaturen, 2005 Studienleiter der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, 2007 folgte die Wahl zum Rektor der Universität Innsbruck. Im April 2011 wurde Töchterle als parteifreier Wissenschafts- und Forschungsminister angelobt. Seit seinem Ausscheiden im Dezember 2013 übt Töchterle ein Nationalratsmandat aus und ist wieder an die Universität Innsbruck zurückgekehrt. Der passionierte Berg- und Skitourengeher lebt in Telfes, Stubaital, ist verheiratet und zweifacher Familienvater.

Buchveröffentlichungen

  • Ciceros Staatsschrift im Unterricht. Eine historische und systematische Analyse ihrer Behandlung an den Schulen Österreichs und Deutschlands, Innsbruck, Universitätsverlag Wagner, 1978 (170 S.)
  • Lucius Annaeus Seneca, Oedipus. Kommentar mit Einleitung, Text und Übersetzung. Heidelberg Universitätsverlag C. Winter, 1994 (684 S.)
  • (Mit M. Korenjak, F. Schaffenrath, L. Subaric) Tyrolis Latina. Geschichte der lateinischen Literatur Tirols, 2 Bde., Wien 2012 (1.325 S.)
  • Stubai. Ein Talbuch mit 57 Farbbildern, 2. Aufl. Innsbruck-Wien 1991 (144 S.)
  • Tirol. Porträt eines Landes, mit Bildern von Karl Defner, Innsbruck 1993 (120 S.)
  • (Mit Luis Töchterle) Neustift im Stubaital - Heimat und Destination, Innsbruck 2008 (176 S.)

Rund hundert Aufsätze und Zeitschriftenartikel, darunter zum Thema „Ödipus“

Literarische Gestaltungen des Mythos von König Ödipus, in: Die Geisteswissenschaften stellen sich vor, hg. v. W. Krömer und O. Menghin, Innsbruck 1983 (S. 193 – 205).

Das Medium von Senecas "Ödipus": Signale innerhalb und außerhalb des Textes, Wiener Studien 110, 1997 (S. 133 – 144).

Wortgeklingel, Konstrukt oder Sprachmagie? Zum Libretto von Strawinskys "Oedipus Rex". in: Resonanzen. Innsbrucker Beiträge zum Musiktheater bei den Salzburger Festspielen , hg. v. Christiane Mühlegger u. Bettina Schwarzmann-Huter, Innsbruck-Wien 1998 (S. 113 – 149).

Ödipus: ein Held der westlichen Welt? In: Programmheft zur Uraufführung von Jan Müller-Wieland, Der Held der westlichen Welt. Komische Oper in drei Akten, Köln 2006 (S. 21 – 25).

Oedipus, in: Brill’s Companion to Seneca, Philosopher and Dramatist, ed. by Gregor Damschen, Andreas Heil, Leiden/Boston 2014 (S. 483 – 491).

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