Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter (© RUB, Foto : Nelle)
Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter

Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter

Maria-Sibylla Lotter, Jahrgang 1961, Studium der Philosophie, Ethnologie, Religionswissenschaft und International Studies an den Universitäten Freiburg, FU Berlin, TU Berlin, St. Louis University und der University of St. Louis/Missouri. Habilitation 2010 an der Universität Zürich. Seit 2014 Lehrstuhl für Ethik und Ästhetik am Institut für Philosophie I der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Philosophie und der Ethik, Schuld und Verantwortung, Lüge und Täuschung, die ästhetischen Dimensionen der Ethik, Ethik des Alltagslebens, Film.

Schriften (Auszug)

  • Scham, Schuld, Verantwortung. Über die kulturellen Grundlagen der Moral. Überarbeitete Version von: Diesseits von Freiheit und Autonomie. Philosophische Untersuchungen zu den Grundlagen und kulturellen Kontexten von Verantwortung und Personalität (Habilitationsarbeit), Berlin (Suhrkamp), 2012.
  • (Übersetzung mit Einleitung) Stanley Cavell: Cities of Words. Ein moralisches Register in Film, Literatur und Philosophie, 478 Seiten, Zürich (Chronos) 2010.
  • (als Hg., mit Michael Hampe) „Die Erfahrungen, die wir machen, sprechen gegen die Erfahrungen, die wir haben“. Über Formen der Erfahrung in den Wissenschaften, Berlin 2000 (Dunker&Humblot).
  • (als Hg.) Normenwandel und Normenbegründung in Gesellschaft und Recht, in: Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat, hg. v. Werner Maihofer und Gerhard Sprenger, Baden-Baden 1999 (Nomos).
  • Die Metaphysische Kritik des Subjekts. Eine Untersuchung von Whiteheads universalisierter Sozialontologie, in der Reihe Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie, hg. v. Gerhard Funke und Rudolf Malter, Hildesheim/Zürich/New York 1996 (Olms).

Aufsätze

  • „Warum Adorno Unrecht hat und alte Westernchauvis wie John Wayne in den Ethik-Unterricht gehören“, in: Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik, 2014 (im Erscheinen)
  • „Moralische Divergenz“, in: Lars Leeten (Hrsg.), Moralische Verständigung. Formen einer ethische n Praxis, Freiburg/München: Alber 2013, S. 25-55.
  • „Achtung. Ihre sozialen Grundlagen und Formen“, in: Archiv für Rechts- und Sozialphiloso-phie 4, 2011, S. 378-392.
  • „Die kritische Funktion der Genealogie“, in: Zeitschrift für Kulturphilosophie Nr. 2, 2011, S. 401-422.
  • „The Fate of Hair and Conversation. On moral identity and recognition in The Man Who Wasn`t There”, in: Cultural Politics and Identity: The Public Space of Recognition, in der Reihe Political Philosophy and Anthropological Studies, hg. v. Barbara Weber u. a, 2011, S. 71-86.
  • „Gefühle als moralische Verpflichtungen zwischen Vergangenheit und Zukunft: Über Whiteheads Kosmologie der Gefühle“, in: Hilge Landweer/Ursula Renz, hgs., Klassische Emotionstheorien, Berlin/New York 2008, S. 569-586.
  • „Schweine für die Vorfahren. Zur Kybernetik des Heiligen bei Roy Rappaport” in: Die Transformation des Humanen. Beiträge zur Kulturgeschichte der Kybernetik, hg. v. Michael Hagner/Erich Hörl, Frankfurt a. M. 2008, S. 275-298.
  • „Aussichten und Abgründe des moralischen Perfektionismus. Von Platon bis Hollywood“, in: Eva Marsal et.al., Gut/Böse – ein Januskopf?, Frankfurt 2008, S. 79-96.
  • „Die Philosophie als Kritikerin von Kritiken”; in: Was ist Philosophie? Qu’est-ce que la philosophie?, hg. v. Anton Huegli et. al., Studia Philosophia, S. 141-152 (2007).
  • „Rechtsprechung im Jenseits. Personale Identität und Verantwortung bei Locke“, in: Heft 4, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, S. 505-533 (2006).
  • „Nietzsche in Amerika. Über menschlichen und unmenschlichen Perfektionismus”, in: Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte 2. Die Suche nach der eigenen Stimme, hg. v. David Gugerli et. al., Zürich, S. 35-54 (2006).
  • „Das individuelle Gesetz. Simmels Kritik an der kantischen Moralphilosophie”; in: Kantstudien 91, S. 178-203 (2000).
  • „Wittgenstein on the Sinister and Dreadful in Alien Practices”, in: Katalin Neumer, ed., Das Verstehen des Anderen, Witt¬genstein Studies No 1, S. 85-103 (2000).
  • „Selbstgeschaffene Personen”, in: Rainer M. Holm-Hadulla, hg., Kreativität, Heidelberger Jahrbücher 2000, S. 245-282 (2000). (http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/hdjb2000/0252)
  • „What could be the point in speculating on God´s personality?”, in: Religion in a Pluralistic Age. Proceedings of the third International Conference on Philosophical Theology, hg. v. Donald A. Crosby/Charles D. Hardwick, New York 2000, S. 247-262.
  • “Der Erfahrungsbegriff in der Ethnologie”, in „Die Erfahrungen, die wir machen, sprechen gegen die Erfahrungen, die wir haben. Über Formen der Erfahrung in den Wissenschaften", hg. v. Michael Hampe und Maria-Sibylla Lotter, Berlin, S. 169-194. (2000).
  • “Anomie und Autonomie in der französischen Sozialphilosophie der Jahrhundertwende”, in: Zeitschrift für Philosophische Forschung 53, Nr. 2, S. 236-258 (1999).
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