Dr. Sascha Dickel

Dr. Sascha Dickel

(Jg. 1978) ist Wissenschafts- und Techniksoziologe. Sein Forschungsinteresse gilt Prozessen der Verwissenschaftlichung und Technisierung der modernen Lebenswelt. Der Fokus seiner Arbeiten liegt auf den Visionen und Implikationen von Biotechnologien und digitalen Medien. Aktuelle Projekte widmen sich Formen der technologischen Inklusion von Bürgern in Forschung und Entwicklung. 

Er hat 2000-2005 in Marburg und Frankfurt am Main Politikwissenschaft und Soziologie studiert und 2006-2010 in Bielefeld promoviert. Forschungsaufenthalte in Cardiff und Washington D.C. Zunächst Mitarbeiter und später Fellow am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin. Seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • 2014 Dickel, Sascha; Frewer, Andreas: Life Extension. Eternal Debates on Immortality, in: Robert Ranisch, Stefan Lorenz Sorgner (Hg.): Post- and Transhumanism – An Introduction, Frankfurt am Main: Peter Lang
  • 2014 Dickel, Sascha: Be Afraid of the Unmodified Body! The Social Construction of Risk in Enhancement Utopianism, in: Miriam Eilers, Katrin Grüber and Christoph Rehmann-Sutter: The Human Enhancement Debate and Disability. New Bodies for a Better Life? Houndmills: Palgrave Macmillan
  • 2014 Dickel, Sascha: Die Regulierung der Zukunft. „Emerging Technologies“ und das Problem der Exklusion des Spekulativen, in: Alfons Bora, Anna Henkel, Carsten Reinhardt (Hg.): Wissensregulierung und Regulierungswissen, Weilerswist: Velbrück
  • 2014 Dickel, Sascha: Paradoxe Natur. Plädoyer für eine postromantische Ökologie, in: TTN edition 1/2014
  • 2011 Dickel, Sascha: Enhancement-Utopien. Soziologische Analysen zur Konstruktion des Neuen Menschen, Baden-Baden: Nomos
  • 2011 Dickel, Sascha; Franzen, Martina; Kehl, Christoph (Hg.): Herausforderung Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis, Bielefeld: transcript
  • 2011 Dickel, Sascha: „Es kommt also alles auf die Erhaltung und Verbesserung der Anlagen an“. Zur Semantik eugenischer Enhancement-Utopien, Sozialer Sinn, 11 (2)

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