Prof. Dr. Dietmar Mieth

Prof. Dr. Dietmar Mieth

Prof. em.,  Dr. theol., geb. 1940 in Berlin, aufgewachsen in Beckingen/Saar, Studium der Theologie, Philosophie und Germanistik. Promotion  Dr. theol. über Meister Eckhart und Tauler (Würzburg 1968). Assistent in Tübingen (1967-1974, Habilitation in Theologischer Ethik 1974 mit der Begründung einer Narrativen Ethik

Akademische Positionen

Prof. für Moraltheologie in Fribourg/Schweiz (1974-1981). 1981-2008 Prof. für Theologische Ethik/Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Begründer und erster Sprecher (1990-2001) des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften. Emeritiert seit 2008; Präsident der Meister Eckhart Gesellschaft; (seit 2009-2014), Vizepräsident (seit 2014), seit 2009  Fellow am Max Weber Kolleg für soziale und kulturelle Studien und Mitglied der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“, Universität Erfurt, Leiter der Forschungsstelle Meister Eckhart.

Forschungs-Schwerpunkte

Sozialethik, Ethik in den Wissenschaften, Narrative und experientielle  Ethik, Menschenwürde, spätmittelalterliche „Mystik“, insbesondere Meister Eckhart.

Awards

Promotionspreis 1968, Ludwig-Wolker-Relief 1998; Frauenförderpreis der Universität Tübingen 2001; Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 2007.

Monographien (Auswahl)

  • Moral und Erfahrung, 2 Bde. Freiburg/Schweiz-Freiburg i.Br. 1998/1999.
  • Was wollen wir können? Ethik im Zeitalter der Biotechnik, Freiburg i.Br. 2002. Ital. Übers. Brescia 2003;
  • Kleine Ethikschule, Freiburg-Basel-Wien, 3.Aufl. 2006 (ital und brasilian. Übersetzung);
  • Grenzenlose Selbstbestimmung, Über Wille und Würde der Sterbenden, Düsseldorf 2008;
  • Meister Eckhart, München 2014 (Beck, Reihe Denker).

Kontakt

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