Der Staat. Wie viel Herrschaft braucht der Mensch?
Die Verabschiedung des Staates zugunsten des Marktes erscheint vielen als etwas vorschnell. Von der Renaissance des Staates ist die Rede. Aber was ist der Staat? Welche Funktionen können wir diesem Gebilde tatsächlich überantworten? Und wo empfinden wir den Zugriff des Staates zu Recht als Zumutung? Zeit, sich der Frage nach dem Wesen und Unwesen des Staates zu stellen. Beim 14. Philosophicum Lech haben sich namhafte Philosophen, Historiker, Kulturwissenschaftler und Politologen über die Idee des Staates, seine Aufgaben, Funktionen und Grenzen in einer unübersichtlichen gewordenen Welt Gedanken gemacht.
ISBN 978-3-552-05530-8
Inhalt:
Konrad Paul Liessmann:
Der Staat. Wie viel Herrschaft braucht der Mensch?
Christian Meier:
Polis und res publica
Herfried Münkler:
Die Territorialisierung des Politischen - Der institutionelle Flächenstaat und seine sozialmoralische Infrastruktur
Sonja Puntscher Riekmann:
Staatsdiskurse zwischen Pastoral und Phobie - Europas Pendelschläge zwischen Staat und Markt
Hans-Hermann Hoppe:
Staat oder Privatrechtsgesellschaft
Ulrike Ackermann:
Paternalismus oder bürgerlicher Eigensinn:
Wie halten wir es mit dem Staat?
Wolfgang Fach:
Wie viel Mensch braucht der Staat?
Rudolf Burger:
Der Triumph des Liberalismus. Ein Nachruf.
Heinz Bude:
Mie Metamorphose des Staatsglaubens nach 1945
Christoph Möllers:
Legitimation durch explizite Herrschaft: Die Demokratie
Daniel Loick:
Ironien des politischen - Einige grundsätzliche Überlegungen zur Kritik staatlicher Souveränität
Michael Köhlmeier:
Ohne Staat - Traum und Albtraum der Dichter
Ursula Pia Jauch:
Laudatio für Kurt Flasch
Kurt Flasch:
Rede zum Tractatus-Preis
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