Geld. Was die Welt im Innersten zusammenhält?
Geld regiert nicht nur die Märkte, sondern bestimmt auch die Kultur, den Sport, die Wissenschaft und die Künste, die Politik und die Moral, die Forschung und die Gesundheit, die Hoffnungen und die Ängste der Menschen. Was aber ist Geld? Eine Konvention, ein Symbol, eine Allegorie, ein Fetisch? Ein Segen oder ein Verhängnis? Woher rührt sein Wert und wie verhält er sich zu anderen Werten? Wie ist das Geheimnis zu entschlüsseln, dass dieses stoffliche Nichts eine derartige Macht über die Menschen gewinnen kann, dass sie für Geld alles tun? Wieso die Gier danach auch dort, wo es im Überfluss vorhanden ist? Und was lässt sich für die Perspektiven unserer Welt aus der Tatsache ablesen, dass sich immer mehr Geldvermögen in immer weniger Händen ansammelt? Antworten auf diese und ähnliche Fragen versammelt der zwölfte Band der Reihe Philosophicum Lech.
ISBN 978-3-552-05458-5
Inhalt:
Konrad Paul Liessmann:
Eine kleine Philosophie des Geldes
Hans Christoph Binswanger:
Geld und Magie. Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust
Norbert Bolz:
Wo Geld fließt, fließt kein Blut
Wolfgang Ullrich:
Flüssig sein. Die Seele des Kapitalismus
Jochen Hörisch:
Mein, nicht dein. Das digitale Medium Geld und das analoge Medium Abendmahl
Christine Wimbauer:
Geld und Liebe. Zur symbolischen Bedeutung von Geld in Paarbeziehungen
Margrit Kennedy:
Geld regiert die Welt! - Doch wer regiert das Geld?
Stephan Schulmeister:
Geld als Mittel zum (Selbst-)Zweck
Karl-Heinz Brodbeck:
Geldwert und Geldgier. Zur Macht einer globalen Illusion
Christoph Deutschmann:
Geld - die verheimlichte Religion unserer Gesellschaft?
Gottfried Gabriel:
Die Ästhetik des Geldes
Klaus Albrecht Schröder:
Der Zinsgroschen. Das Geld in der Kunst

- Geld. Was die Welt im Innerstern zusammenhält?


