Dr. des. Nassima Sahraoui, M.A.

Zur Person

geb. 1975, algerisch-britisch-deutsche Philosophin aus Frankfurt am Main. Sie studierte Philosophie, Politikwissenschaften und Soziologie sowie einige Semester Mittlere und Neuere Geschichte und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Promotion hat sie in diesem Jahr mit einer Arbeit zum Begriff des Vermögens am Institut für Philosophie abgeschlossen. Parallel dazu ist sie seit 2013 Koordinatorin und Assistentin des Promotionsbereichs der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach am Main. Bis 2015 lehrte sie am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt und bis 2011 Gesellschaftstheorie und Ethik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Von 2011 bis 2013 arbeitete sie als Lektorin und Volontärin für den S. Fischer Verlag.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Literatur, Politischer Theorie und Ideengeschichte, Kritischer Theorie und Dekonstruktion und bei Autoren, wie Hannah Arendt, Walter Benjamin, Jacques Derrida und Martin Heidegger. Sie ist Mitherausgeberin einer Anthologie zur Faulheit (S. Fischer, 2012), einer Sonderausgabe „The Present of Deconstruction“ in der Oxford Literary Review (Edinburgh 2014) sowie eines Sammelbandes Thinking in Constellations. Walter Benjamin in the Humanities (Cambridge 2017).  Zuletzt publizierte sie Artikel zum Verhältnis von Messianismus und Demokratietheorie, zu Philosophie und Philologie und zu den Begriffen Faulheit und Muße.
Darüber hinaus ist Nassima Sahraoui Gründungsmitglied zweier internationaler Forschungsgruppen: eine zum Begriff der Gewalt Violence in Literature and Philosophy und die andere zu Walter Benjamins Philosophie und hat mit zahlreichen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern kooperiert. Sie ist regelmäßig zu Vorträgen auf Konferenzen und Symposien rund um den Globus eingeladen.

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