Univ. Prof. Dr. Manfred Koch

Zur Person

geb. am 19.12.1955 in Stuttgart, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Tübingen. 1987 promovierte er mit dem Buch ‚Mnemotechnik des Schönen’. Studien zur poetischen Erinnerung in Romantik und Symbolismus (Novalis, Hofmannsthal, Rilke) an der Universität Tübingen und war dann von 1988 bis 1991 Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Thessaloniki, Griechenland. 1992–1998 arbeitete Koch als wissenschaftlicher Assistent am Institut für neuere deutsche Literatur der Universität Giessen, wo er sich 2001 mit dem Buch Weimaraner Weltbewohner. Zur Genese von Goethes Begriff ‚Weltliteratur’ habilitierte. 2001–2003 vertrat Koch eine Professur für neuere deutsche Literatur in Tübingen; 2002 erhielt er einen Ruf auf eine Professur an der Universität Braunschweig (nicht angenommen). 2004–2007 war Koch Mitorganisator der Tübinger Poetikdozentur; seit 2009 unterrichtet er als Titularprofessor für neuere deutsche Literatur an der Universität Basel. Letzte Buchpublikationen: Hölderlins württembergisches Manifest. Die unvollendete Elegie „Der Gang aufs Land“ (2006); Brot und Spiele. Zur Religion des Sports (2009); Faulheit. Eine schwierige Disziplin (2012).

Von 1996–2016 war Koch fester freier Mitarbeiter im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.  Derzeit schreibt er regelmässig Rezensionen für die monatliche Bücherbeilage der NZZ am Sonntag und verfasst Features und Radioessays für den Südwestrundfunk Baden-Baden. Manfred Koch lebt seit Herbst 2007 als freier Publizist in Sent, Unterengadin.

Wichtigste Veröffentlichungen (Auszug): Bücher:

•    'Mnemotechnik des Schönen'. Studien zur poetischen Erinnerung in Romantik und Symbolismus. Tübingen: Niemeyer 1988.
•    Weimaraner Weltbewohner. Zur Genese von Goethes Begriff "Weltliteratur". Tübingen: Niemeyer 2002.
•    Hölderlins württembergisches Manifest. Die unvollendete Elegie ‚Der Gang aufs Land’. Stuttgart: Verlag Ulrich Keicher 2006.
•    Brot und Spiele. Ein Versuch über die Religion des Sports. Göttingen: Wallstein 2009.
•    Faulheit. Eine schwierige Disziplin. Springe: zu Klampen Essay 2012.

Mitautor

•    Genies und ihre Geheimnisse. Einhundert biographische Rätsel. Berlin: List 2006 (zusammen mit Angelika und Silvia Overath).
•    Genies und ihre Geheimnisse. Einhundert neue biographische Rätsel. Berlin: List 2009 (zusammen mit Angelika und Silvia Overath).
•    Die Geheimnisse der genialen Leute. Ein Rätselbuch. München: btb-Verlag 2013  (zusammen mit Angelika und Silvia Overath).

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