Univ. Prof. Dr. Stephan Lessenich

Univ. Prof. Dr. Stephan Lessenich

Zur Person

Geboren 1965, aufgewachsen in Spanien. Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Neueren Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Bremen, sodann Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Institut für Sozialpolitik sowie am Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien (ZENS) an der Georg-August-Universität Göttingen, dort auch Habilitation im Fach Soziologie. Im Jahr 2004 Ruf auf eine Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Vergleichende Gesellschafts- und Kulturanalyse an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zum WS 2014/15 Wechsel auf den Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Entwicklungen und Strukturen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit Direktor des Instituts für Soziologie an der LMU und Sprecher des Schwerpunkts „Global Capitalism and the Dynamics of Inequality“ am Center for Advanced Studies (CAS_LMU). An der Universität Jena zunächst Prodekan, sodann (2010-2013) Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften und ab 2011 Ko-Direktor (mit Klaus Dörre und Hartmut Rosa) der DFG-Kollegforschergruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung: Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“. Seit 2015 Special Fellow ebendieser Forschungseinrichtung. Gastprofessuren an den Universitäten St. Gallen, Antwerpen, Fribourg und Zürich. In den Jahren 2013 bis 2017 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte u.a. des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), von Soziopolis (Hamburger Institut für Sozialforschung), attac Deutschland e.V. und des Netzwerks Grundeinkommen.

Bibliografie (jüngste Buchpublikationen)

  • Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis, München: Hanser Berlin, 2016
  • Claus Offe and the Critical Theory of the Capitalist State, New York: Routledge, 2016 (mit Jens Borchert)
  • Charles Wright Mills, Soziologische Phantasie, Wiesbaden: Springer VS (Hg.)
  • Sociology, Capitalism, Critique, London: Verso, 2015 (mit Klaus Dörre und Hartmut Rosa)
  • Paul Lafargue, Das Recht auf Faulheit, Hamburg: LAIKA, 2014 (Hg.)
  • Leben im Ruhestand. Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft, Bielefeld: Transcript, 2014 (mit Tina Denninger, Silke van Dyk und Anna Richter
  • Systemzwang und Akteurswissen. Theorie und Empirie von Autonomiegewinnen, Frankfurt a.M.: Campus, 2014 (Hg. mit Thilo Fehmel und Jenny Preunkert)
  • Theorien des Sozialstaats zur Einführung, Hamburg: Junius, 2012
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