Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus – hochdotierter Essaypreis des Philosophicum Lech

Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Der Preisträger wird Anfang September verkündet, während die Preisverleihung am 21.09.2012 im Rahmen des 16. Philosophicum Lech stattfinden wird.

Die Nominierung der preiswürdigen Publikationen erfolgte durch die hochkarätige Jury, der die Philosophin Ursula Pia Jauch (CH), der Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski (D) und seit 2012 Philosoph und selbst Tractatus-Preisträger
Franz Schuh

Folgende 7 Werke sind für die Shortlist zum Tractatus nominiert:

  • Karl - Markus Gauß: Ruhm am Nachmittag. Zsolnay Verlag, Wien 2012
  • Byung-Chul Han: Topologie der Gewalt. Matthes und Seitz Verlag, Berlin 2011
  • Thomas Macho: Vorbilder. Wilhelm Fink Verlag, München 2011
  • Herbert Schnädelbach: Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. C.H. Beck Verlag, München 2012
  • Wolfgang Sofsky: Todesarten. Über Bilder der Gewalt, Matthes und Seitz Verlag, Berlin 2011
  • Andreas Urs Sommer: Lexikon der imaginären philosophischen Werke. Die andere Bibliothek, Berlin 2012
  • Wolfgang Welsch: Mensch und Welt. Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie. C.H. Beck Verlag, München 2012

Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2012 bereits zum vierten Mal vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung eines privaten Sponsors mit 25.000€ Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum. Erster Preisträger des Tractatus war im Jahre 2009 der österreichische Kulturpublizist, Essayist und Philosoph Franz Schuh exemplarisch für sein Werk "Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst.", erschienen im Wiener Zsolnay Verlag. Im Vorjahr wurde der unkonventionelle Philosophiehistoriker Kurt Flasch exemplarisch für sein Werk „Kampfplätze der Philosophie“, erschienen im Vittorio Klostermann Verlag, mit dem Tractatus ausgezeichnet.

„Prämiert werden herausragende deutschsprachige kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen diskutieren. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas sollen dabei besonders berücksichtigt werden“, erläutert Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.

Die Verleihung des Tractatus erfolgt am 21. September 2012, um 21:00 Uhr im Rahmen des  Philosophicum Lech (19. - 23.9. in Lech am Arlberg), das heuer unter dem Motto „Tiere. Der Mensch und seine Natur“ steht. Für eine facettenreiche, höchst aktuelle Thematisierung in Vorträgen und öffentlicher Diskussion werden wieder renommierte Philosophen, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaftler garantieren. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der Tractatus ganz dem Selbstverständnis des Philosophicum Lech, das sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.

Pressekontakt:

pro.media kommunikation
BÜRO VORARLBERG
c/o mag. lisa-maria innerhofer
c/o christina soraperra
a-6708 Brand, Mühledörfle 54
m 0043/650/4724721
m 0043/699/19257915

promedia.innerhofer(at)pressezone.at
promedia.soraperra(at)pressezone.at

www.pressezone.at
www.pressezone.tv

Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel, Preisträger 2009 Dr. Franz Schuh und Jurorin Univ.-Prof. Dr. Ursula Pia Jauch bei der Verleihung im September 2009 (v.l.n.r.)/ credit Friedle
Jurymitglied Helmut A. Gansterer, wiss. Leiter Philosophicum Lech Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann und Autor und Initiator des Philosophicum Lech Michael Köhlmeier bei der erstmaligen Präsentation des Preises im Mai 2009/ credit Herzog
Prof. Liessmann, Michael Köhlmeier und Ludwig Muxel / credit Herzog
Obmann des Vereins Philosophicum Lech Dr. Guntram Lins, Preisträger Prof. Kurt Flasch, Laudatorin Prof. Ursula Pia Jauch und Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel bei der Verleihung 2010 in Lech (v.l.n.r.)/ credit prospera
Gemeinde Lech am Arlberg Logo
Philosophicum Thema 2018
Magna-Logo