Dr. Isolde Charim

Dr. Isolde Charim

Statement zum Vortrag

Richtete sich die Kritik an den politischen Eliten früher gegen deren Nicht-Funktionieren – etwa wenn sie korrupt waren -, so haben wir heute eine genau gegenteilige Situation: Heute richtet sich die Kritik an den politischen Eliten gegen deren Funktionieren. Das ist keine gute Nachricht für den Ausweg aus der Krise der Repräsentation.

Zur Person

Isolde Charim, geboren in Wien, Studium der Philosophie in Wien und Berlin, langjährige Lehrtätigkeit an der philosophischen Fakultät der Universität Wien mit Schwerpunkt Ideologietheorie. Zuletzt Gastprofessorin für Politische Theorie am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien. Arbeitet als freie Publizistin. Ständige Kolumnistin der „taz“ und des „FALTER“. 2006 Publizistik-Preis der Stadt Wien. Seit 2007 wissenschaftliche Kuratorin am „Bruno Kreisky Forum“  der Reihen „Demokratie reloaded“,  „Fundamentalismus und Moderne“ sowie der Reihe „Diaspora. Erkundungen eines Lebensmodells“, die sich mit den Problemen und Fragen der Pluralisierung beschäftigt.

Veröffentlichungen

•    Herausgeberschaft (gemeinsam mit Gertraud Auer) des Bandes: „Lebensmodell Diaspora. Über moderne Nomaden“ (2012, transcript Verlag).
•    2016: Ö1 Sommervorlesung: „Ich und die Anderen. Philosophische Betrachtungen über das Leben in einer pluralisierten Gesellschaft“ (ORF-CD)
•    März 2018: „Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert“ (Zsolnay). Das Buch erhielt den Preis für das philosophische Buch des Jahres.
•    Herbst 2018: „Der Althusser-Effekt. Entwurf einer Ideologietheorie“ (Neuauflage) (Passagen Verlag)

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