Dr. Katja Gentinetta

Dr. Katja Gentinetta

Statement zum Vortrag

Eliten in der Politik: Wem dienen Sie?

Entscheidender als das Problem, ob Mitglieder der Elite ihren Status der Leistung
oder Herkunft zu verdanken haben, ist die Frage, was diese Elite tatsächlich leistet
– oder in Anlehnung an Platon und Aristoteles: wem sie dient, sich selbst oder den
andern.

Zur Person

Katja Gentinetta ist politische Philosophin, Publizistin und Dozentin. Sie ist
Lehrbeauftragte an den Universitäten St. Gallen, Zürich und Luzern, moderiert
zusammen mit Chefredaktor Eric Gujer die NZZ Standpunkte auf SRF und NZZ
TV und schreibt als ständige Kolumnistin der NZZ am Sonntag. Als Verwaltungsund
Stiftungsrätin sowie Mitglied des IKRK begleitet sie Unternehmen und
Institutionen in ihrer strategischen Entwicklung.
Katja Gentinetta hat in Zürich und Paris Germanistik, Geschichte und Philosophie
studiert und wurde 2001 von der Universität Zürich in politischer Philosophie
promoviert. Sie bildete sich unter anderem in Harvard und Salzburg in Kultur- und
Verwaltungsmanagement weiter. Nach verschiedenen Leitungsfunktionen in Kultur
und Verwaltung war sie unter anderem als Projektleiterin für den Auftritt des
Kantons Aargau an der Landesausstellung Expo.02 verantwortlich. Von 2006 bis
2011 war Katja Gentinetta stellvertretende Direktorin des wirtschaftsliberalen
Think Tanks Avenir Suisse, der sich für die wirtschaftliche und gesellschaftliche
Zukunft der Schweiz engagiert.
Seit 2011 ist Katja Gentinetta als selbstständige Politikphilosophin tätig. Besondere
Bekanntheit erlangte sie als Moderatorin der wöchentlichen Gesprächsrunde
“Sternstunde Philosophie” am Schweizer Fernsehen. Sie publiziert, referiert und
moderiert im In- und Ausland regelmässig zu gesellschafts- und
wirtschaftspolitischen Themen und gehört zu den wichtigen Stimmen in der
Schweiz. Ihre Gastbeiträge in verschiedenen Zeitungen, bis 2017 auch als Buch
unter dem Titel „Worum es im Kern geht“ erschienen, ihre Studien zum
Sozialstaat, zur Europapolitik und zur Heimat von Unternehmen (alle bei NZZ
libro erschienen) zeigen den Horizont, in dem die politische Philosophin denkt und
arbeitet.


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