"Die Presse" und das Philosophicum Lech vergeben u.a. mit Unterstützung der
Hilti Foundation für das 24. Philosophicum Lech "Als ob! Die Kraft der Fiktion",
das vom 23. bis 27. September 2020 in Lech am Arlberg stattfindet, 20 Stipendien.

Inhalte

Fake News, Verschwörungstheorien, Medienblasen, virtuelle Welten, digitale Fälschungen, Lügengebäude aller Art: Unsere Welt scheint durchdrungen vom Verdacht, dass ein Netz von Fiktionen, Illusionen und Täuschungsmanövern unser Denken und Handeln zunehmend bestimmt, und dass die Wirklichkeit immer schwerer zu fassen ist. Woher aber rührt diese Faszination der Fiktionen? Und ließe sich ein Leben ohne sie überhaupt denken? Benötigen Menschen nicht immer wieder Illusionen, Täuschungen und Selbsttäuschungen, Phantasievorstellungen und Utopien, um all das bewältigen zu können, mit dem wir konfrontiert sind?

Beim 24. Philosophicum werden wieder Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler und Vertreter benachbarter Disziplinen über die Kraft der Fiktion referieren und mit dem Publikum diskutieren.

Zielgruppe und Zielsetzung

Die Stipendien richten sich vorrangig an Studierende (Bachelor, Master und Doktorat) der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften, die auch an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit interessiert sind. Das Philosophicum Lech will insbesondere auch jungen Menschen die Chance bieten, an den Debatten unserer Zeit zu partizipieren, sich an Diskussionen zu beteiligen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen und so auch Anregungen für eigene akademische Abschlussarbeiten oder wissenschaftlich-essayistische Publikationen zu gewinnen.

Leistungen

Das Stipendium beinhaltet die An- und Abreise, 4 Nächtigungen mit Frühstück und die kostenlose Teilnahme am Symposion und allen Abendveranstaltungen.

Bewerbung

Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf, Studienerfolg, etc. werden die Bewerber/innen aufgefordert, einen Essay zum Thema "Ein Gedanke zur Kraft der Fiktion" im Umfang von max. 6000 Zeichen zu verfassen. Der Essay stellt das Hauptkriterium zur Stipendienvergabe dar, die besten Essays werden in der Tageszeitung "Die Presse" publiziert. Die Auswahl der Stipendien und prämierten Essays erfolgt durch Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, den wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, und "Presse"- Chefredakteur Rainer Nowak. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungen für ein Stipendium 2020 können ab Anfang/Mitte April hier eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet mit 15. Juli 2020.

Die Presse und Philosophicum Lech
Stipendienkoordinatorin Mag. Michelle Lau

stipendium@philosophicum.com