„Als ob! Die Kraft der Fiktion“, so das Thema des 24. Philosophicum Lech, erwies sich als starker Impuls für neue Denkansätze und außergewöhnliche Perspektiven. Namhafte Philosophen:innen, Kultur-, Natur- und Sozialwissenschaftler:innen sorgten für eine breitgefächerte transdisziplinäre Betrachtung, hohe fachliche Expertise und spannende Diskussionen.

Nachdem die Tagung 2020 pandemiebedingt verschoben werden musste, fungierte heuer der sport.park.lech als neuer Veranstaltungsort und erwies sich dank der Räumlichkeiten, der technischen Ausstattung und dem durchdachten Sicherheitskonzept als die richtige Wahl. Das schöne Herbstwetter sorgte für sonnige Pausen am nahegelegenen Lechbach. Die positive Resonanz bei den Tagungsteilnehmer:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum lässt uns bereits positiv auf die kommende Veranstaltung blicken.

2021 wurden erstmals die "Philosophicum Dialoge" am Dienstag im Vorfeld des Symposiums abgehalten, dieses Mal zum Thema "Philosophie der Pandemie". Die "Philosophicum Dialoge" sollen auch in Zukunft stattfinden, und zwar zu einer vom Tagungsthema unabhängigen, brisanten Materie, mit der sich wieder prominente Diskutantinnen und Diskutanten auseinandersetzen werden.

Beim traditionellen und beliebten philosophisch-literarischen Vorabend am Mittwoch, stimmten Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann das Publikum mit "Wie man sich täuschen kann" auf das Tagungsthema "Als ob! Die Kraft der Fiktion" ein.

Ein weiteres Highlight war die Preisverleihung des Tractatus an Christoph Möllers, bei der auch noch die Gelegenheit genutzt wurde, dem Preisträger von 2020, Roberto Simanowski, zu gratulieren, dessen Preisverleihung coronabedingt ohne großes Publikum stattfinden musste. Mit einem klassischen Konzert "South America goes Europe" mit dem Poporo Quartett fand der Samstagabend einen musikalischen Ausklang. 

Die Vortragsreihe war wie bewährt transdisziplinär angelegt und die Referenten:innen sorgten für eine überaus breite und wechselvolle Betrachtung des Jahresthemas, das zwar bereits für das Vorjahr geplant war, jedoch nichts an Aktualität eingebüßt hatte, im Gegenteil. Für das Programm zeichnete der wissenschaftliche Leiter Konrad Paul Liessmann verantwortlich, der seit Anbeginn auf Aktualität und Qualität besonderen Wert legt.

Die Publikation mit allen Vorträgen zu "Als ob! Die Kraft der Fiktion" erscheint in der Reihe Philosophicum Lech im März 2022 und ist dann im Buchhandel erhältlich (Herausgeber Konrad Paul Liessmann, Erscheinungsdatum 14.03.2022, Verlag Paul Zsolnay, EUR 22,70, ISBN 978-3-552-07232-9).

Zudem können Audio-CDs bei Carpe diem – Kongressdokumentation bestellt werden.

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