Stipendien

"Die Presse" und das Philosophicum Lech vergeben u.a. mit Unterstützung der Hilti Foundation für das 22. Philosophicum Lech "Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen", das vom 19. bis 23. September 2018 in Lech am Arlberg stattfindet, 20 Stipendien.

Inhalte
Die Hölle, das sind die anderen. Seit Jean-Paul Sartres existentialistischer Deutung der Hölle ist klar: Es sind die Menschen selbst, die sich ihr eigenes und das Leben der anderen zur Hölle machen. Das ursprünglich religiös gedachte Modell der Hölle wird zur Metapher, mit der wir jene Situationen beschreiben, die als unzumutbar, quälend, letztlich unerträglich empfunden werden. Allerdings: In jeder Hölle steckt noch ihr religiöser Kern. Die Höllenqualen, die sich Menschen ausgemalt haben, waren auch Dokumente eines frühen Bewusstseins von Gerechtigkeit.

Beim 22. Philosophicum Lech werden Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler und Vertreter benachbarter Disziplinen über die Hölle und ihre religiösen und weltlichen Dimensionen referieren und und die Frage, was es bedeutet, dass ein überholtes theologisches Konzept zum Inbegriff unerträglicher menschlicher Zustände werden konnte, mit dem Publikum diskutieren.

Zielgruppe und Zielsetzung
Die Stipendien richten sich vorrangig an Studierende (Bachelor, Master und Doktorat) der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften, die auch an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit interessiert sind. Das Philosophicum Lech will insbesondere auch jungen Menschen die Chance bieten, an den Debatten unserer Zeit zu partizipieren, sich an Diskussionen zu beteiligen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen und so auch Anregungen für eigene akademische Abschlussarbeiten oder wissenschaftlich-essayistische Publikationen zu gewinnen.

Leistungen
Das Stipendium beinhaltet die An- und Abreise, 4 Nächtigungen mit Frühstück und die kostenlose Teilnahme am Symposion und allen Abendveranstaltungen.

Bewerbung
Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf, Studienerfolg, etc. werden die Bewerber aufgefordert, einen Essay zum Thema "Ein Gedanke zur Hölle" im Umfang von max. 6000 Zeichen zu verfassen. Der Essay stellt das Hauptkriterium zur Stipendienvergabe dar, die besten Essays werden in der Tageszeitung "Die Presse" publiziert. Die Auswahl der Stipendien und prämierten Essays erfolgt durch Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, den wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, und "Presse"- Chefredakteur Rainer Nowak. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungsunterlagen
Wir arbeiten gerade an einer Datenbank, damit Sie hier über diese Homepage Ihre Stipendienbewerbung einfach und schnell einbringen können. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2018 und der Link zur Bewerbungsdatenbank wird rechtzeitig frei geschaltet.

In der Zwischenzeit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bewerbung per Email an stipendium(at)philosophicum.com einzureichen. Bitte geben Sie dabei Ihren Titel, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Post-Adresse und Telefonnummer an sowie laufende bzw. abgeschlossene Studien samt Nennung der Universitäten. Als Anhang schicken Sie bitte den Essay, Ihren Lebenslauf und Unterlagen zu Ihrem Studienerfolg mit.

Anmeldeschluss
15. Juli 2018

Ausschreibung pdf


Die Presse und Philosophicum Lech

Mit Unterstützung von
Hilti Foundation

 

 

 

Mit Unterstützung von:

 

 

 

Stipendien 2017

Stipendienprogramm 21. Philosophicum Lech
"Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal"

Wichtiger Teil der Bewerbung war auch im letzten Jahr das Verfassen eines Essays zum Thema "Ein Gedanke zur Faulheit". Drei Essays wurden am 14. Oktober 2017 in "Die Presse" abgedruckt - die Texte finden Sie hier.

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