Weite! Erhabenheit! Schnee! Sonne! Natur! Freiheit!
Das sind nur einige Schlagworte, die mit den Bergen und Skifahren assoziiert werden. Seit den Anfängen der Fotografie gibt es unzählige Versuche, diese Gefühle auf Fotopapier zu bannen. Die Ausstellung zeigt Fotografien rund um den Arlberg. Die Bilder verdeutlichen, wie sich die Fotografie im Alpenraum und im Tourismus im Laufe der Zeit verändert hat. Dabei präsentiert das Lechmuseum sowohl die Funktionen der Fotografie als auch die unterschiedlichen Biografien der Fotograf:innen in vier großen Themenbereichen:

KÜNSTLERISCHE ZUGÄNGE
Wie sehen die Künstler:innen den Arlberg? Die Spannweite reicht von der anfänglichen Bewunderung der Naturlandschaft, über die Bezwingung der Natur durch den Menschen bis hin zu kritischen Fragen wie der Zerstörung der Landschaft.

VERKAUFEN
Der kommerzielle Aspekt war von Beginn an für viele Fotograf:innen eine zentrale Motivation für ihre Arbeit. Mit Postkarten, Werbematerialien und dem Bildjournalismus taten sich gerade im Tourismus viele Betätigungsfelder auf.

DOKUMENTIEREN
Baustellen, Wetterkapriolen, Unglücke, aber auch Siegerehrungen, Feierlichkeiten und vieles mehr werden – sowohl von Laien als auch von Profis – festgehalten. Zahlreiche Bilder finden ihren endgültigen Platz in Archiven.

ERINNERN
Das Foto als Erinnerungsträger: Was bedeutet ein Bild für jede:n von uns? Welche Erinnerungen sind damit verknüpft? Und inwiefern können private Erinnerungen auch für die Allgemeinheit von Interesse sein?

Mit künstlerischen Werken von Siegrun Appelt, Norbert Bertolini, Robert Capa, Natasha Durlacher, Tim Hall, Eugen Heimhuber, Alexander Kaiser, Mathias Kessler, Edgar Mall, Walter Niedermayr, Hanno Mackowitz, Lothar Rübelt, Margherita Spiluttini u. v. m. sowie zahlreiche Postkarten und Fotos aus dem Gemeindearchiv Lech.

Die Expositur: Das Omeshorn
Ein Museum ist nie groß genug! Deshalb erweitern wir den Museumsraum.
Das Omeshorn ist wohl Lechs beliebtestes Fotomotiv. Wie zeitgenössische Fotograf:innen vom Arlberg den Lecher Hausberg sehen, ist in den Schaufenstern der Lechwelten zu bewundern.

Fotolabor: Familien und Kinder willkommen
Im Fotolabor erfahren Kinder mehr über die Welt der Fotografie! Was ist eine Camera obscura? Wie funktioniert ein Dia? Was ist ein Negativ?
Hier können Familien mit Kindern fotografische Kunstwerke mit der Kraft der Sonne machen oder Fotocollagen mit „ihrem“ Lech, die sie dann im Museum ausstellen.

Kooperationspartner
Seit Jahren widmet sich die Kulturinitiative allmeinde commongrounds von Katia und Gerold Schneider u. a. der Alpinfotografie. Für die Ausstellung haben sie Werke von Konrad Rufus Müller und Margherita Spiluttini als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Weitere Werke wie z. B. von Walter Niedermayr sind im Hotel Almhof Schneider öffentlich zugänglich und erweitern damit die Ausstellung im Huber-Hus. https://allmeinde.org/de/

Führungen mit Kuratorin Dr. Michaela Feurstein-Prasser
Freitag, 26. September 2025, 13.30 und 14.30 Uhr
Samstag, 27. September 2025, 13.30 Uhr

Treffpunkt: Lechmuseum im Huber-Hus, neben Schlosskopfbahn und Busparkplatz, Dorf 26, 6764 Lech am Arlberg, T +43 5583 2213-240
Keine Anmeldung erforderlich

Sonderöffnungszeiten des Lechmuseums für Besucher:innen des Philosophicum Lech
Donnerstag, 25. September 2025, von 13.30 bis 18.00 Uhr
Freitag, 26. September 2025, von 13.30 bis 18.00 Uhr
Samstag, 27. September 2025, von 13.30 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 28. September 2025, von 15.00 bis 18.00 Uhr

Kontakt
Lechmuseum im Huber-Hus
Dorf 26, 6764 Lech am Arlberg
T +43 5583 2213-240
museum@gemeinde.lech.at
www.lechmuseum.at

Ausstellungsdauer: Juli 2025 bis April 2027