
29. Philosophicum Lech
Betreutes Denken
Die neue Lust an der Unmündigkeit
Freitag, 25. September 2026 um 10.45 Uhr
Mündigkeit: ein dorniges Ideal?
Univ. Prof. Dr. Marie-Luisa Frick
Referentin
Zur Person
Marie-Luisa Frick, geb. 1983 in Lienz, ist Professorin für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie an der Universität Innsbruck, wo sie 2009 promovierte und 2016 habilitierte. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Rechtsphilosophie, Politische Philosophie und Ethik mit Fokus auf Menschenrechte und Demokratie. Ein ideengeschichtlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Philosophie der Aufklärung. 2016 war sie Visiting Fellow am Human Rights Program der Harvard Universität, 2017 erhielt Frick den Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck. Derzeit leitet sie gemeinsam mit Prof. Maria Bertel von der Uni Graz ein vom FWF gefördertes Projekt zum Thema „Recht und Ethik von Innovation“. Ein besonderes Anliegen ist ihr der gesellschaftliche Transfer von Philosophie, was Frick zu einer medial gefragten Impulsgeberin macht. Auch war sie u.a. in den vergangenen Jahren wiederholt für das Außenministerium bei bilateralen Religions- und Kulturdialogen im Einsatz.
Publikationen (Auswahl)
Unter ihren zahlreichen Publikationen finden sich folgende Bücher:
- Zivilisiert streiten. Zur Ethik der politischen Gegnerschaft (Reclam 2017)
- Menschenrechte und Menschenwerte. Zur konzeptionellen Belastbarkeit der Menschenrechtsidee in ihrer globalen Akkommodation (Velbrück 2017)
- Human Rights and Relative Universalism (Palgrave 2019)
- Mutig denken. Aufklärung als offener Prozess (Reclam 2020; arabische Übersetzung 2024)