in Kooperation mit der Hilti Foundation

Musiker:innen
Hannah Kandinsky | Violine
Israel Gutiérrez | Violine
Ignazio Alayza | Viola
Antonio Gervilla Díaz  | Violoncello

Kandinsky Quartet - Biografie
Das Kandinsky Quartet, 2020 in Wien gegründet, etabliert sich schnell als eines der spannendsten jungen Streichquartette Europas. Preisträger des „Verbier Festival Anniversary Prize”, des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg und des Boccherini-Wettbewerbs. Das Ensemble trat bereits bei renommierten Festivals wie dem Festival d’Aix-en-Provence, Wien Modern, Milano Musica, Heidelberger Frühling, Festival Música Sur, Festival de la Chaise-Dieu, Styrian Chamber Music Festival, Brac Classic, Stars and Rising Stars, Inventio Music, Gent Festival und dem Rheingau Festival auf.

Es wurde mit dem 1. Preis beim Gasteig Wettbewerb in München und mit dem 3. Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb Bad Tölz ausgezeichnet, sowie mit dem Genuin Classic Award. Zudem zählte das Quartett zu den nur 12 ausgewählten Streichquartetten des EU-geförderten MERITAcubed und ist Mitglied der European Chamber Music Academy (ECMA). Darüber hinaus erhält das Ensemble Stipendien von Villa Musica, Ulysses Network und Jeunesses Musicales Deutschland und ist Ensemble-in-Residence der ArbeiterInnenkonzerte in Wien – einem Outreach-Projekt mit dem Fokus auf soziale Wohnbauten, mit acht Konzerten pro Saison. Im August 2025 wurden das Quartett nach Irland eingeladen um das Esker Festival Orchestra zu führen und unterrichten, mit Konzerten in Galway und der National Concert Hall Dublin.

Das Kandinsky Quartet wird derzeit an der Hochschule für Musik und TanzMünchen vom Quatuor Ébène und an der Reina Sofia School of Music Madrid (bis April 2026von Günter Pichler †) unterrichtet.

Es hat bereits eng mit einigen der bedeutendsten Streichquartette unserer Zeit zusammengearbeitet, darunter das Artemis, Arditti, Kuss, Ysaÿe, Casals, Danel, Artis, Mosaïques, Quiroga, Diotima und das Belcea Quartett. Coachings mit führenden Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Bruno Giuranna, Amihai Grosz, Dirk Mommertz, Mathieu Herzog, Gábor Takács-Nagy haben seine künstlerische Entwicklung zusätzlich geprägt.

Musikalische Höhepunkte beinhalten Auftritte mit Künstlern wie Marie Chilemme im Teatro Civico La Spezia, Nils Mönkemeyer beim Mozartfest Würzburg, Asier Polo beim Guadíx Clasíca Festival und mit ihrer Mentorin Elisabeth Leonskaja, welche das Ensemble regulär zu gemeinsamen Auftritten einlädt, unter anderem bei Clasclas Festival, beim Festival Deutschlandsberg, Stars and Rising Stars München und im Teatro Caceres. Weiters arbeitet das Quartett auch mit führenden KomponistInnen unserer Zeit, darunter Pascal Dusapin, Giulia Lorusso, Justé Janulytè, Manfred Trojahn, and Clara Iannotta sowie mit herausragenden jungen KomponistInnen im Rahmen vom Impuls Festival und Wien Modern. Das Quartett ist stolz Teil des "College Musica" Programms der Biennale Venedig 2024 gewesen zu sein, in dessen Rahmen es sein eigenes Konzept zusammen mit Persönlicheiten wie Hervé Boutry, Ensemble Modern und Lucia Ronchetti erarbeiten konnte. Außerdem begeistern sich die vier Musiker für interdisziplinäre Konzerte; sie entwickelten für die erste Ausgabe des MERITA Projekts das erfolgreiche Programm "The Eternal Question: Why?", in welcher sie Musik und Poesie kombinieren um schwierige Gedanken rund um das Thema Krieg zu bewältigen. In der zweiten Edition, MERITAcubed entwickeln sie das Projekt "Luminous Vibrations", inspiriert von dem musikalischen Werk ihres Namensgebers Wassily Kandinsky.

Höhepunkte der Saison 2025/26 beinhalten Konzerte in Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich, unter anderem bei Festivals wie das Gent Festival, Inventio Music, Musica sull'Acqua und Allegro Vivo. Außerdem freut sich das Quartett auf die sechste Saison in Folge als Artists in Residence der ArbeiterInnenkonzerte und eine Kollaboration mit dem Velvet Quartett, welches sie mit einem immersiven Oktett-Projekt auf Tour durch Deutschland und Österreich schickt.

Freier Eintritt und freie Platzwahl beim Konzert.